Karten zum Verspeisen

Eine ganz besondere Form des Kartenlegens folgt einer Tradition, die aus Japan kommt. In keinem anderen Land der Welt wird so viel Wert auf die Dekoration von Speisen gelegt. Aus Rettich, Tofu, Lachs oder vielen anderen Zutaten werden Gesichter, Musiknoten und unzählige andere Zierelemente gebildet, die das Essen nicht nur zu einem Gaumengenuss machen, sondern auch dem Auge etwas bieten.
Was nun, wenn man aus Speisen alle Skatkarten abbildet? Der weiße Kartenhintergrund setzt sich aus Reis zusammen, die Kartenfarben Kreuz, Pik, Herz und Karo aus schwarzem und rotem Kaviar. Die Große Tafel (7 - 10, Bube, Dame, König, Ass) bekommt hier eine zusätzliche Bedeutung. Denn jeder Gast erhält eine gezogene "Spielkarte" auf einem Teller serviert. Wenn mehr Gäste zu dem Diner kommen, kann man um die Karten 2 - 6 erweitern. Wer welchen Teller erhält, bestimmt der Zufall.
Der besondere Gag: Aus jeder Karte ergibt sich eine Prophezeiung, die ihrer tieferen Bedeutung entspringt. Diese wird auf Wunsch näher erklärt, vielleicht von einer anwesenden Person, die sich mit Kartenlegen auskennt.

4.11.10 21:11

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